In Zeiten turbulenter Finanzmärkte stellt sich nicht nur die Frage der Sicherheit von privaten
Vermögen, sondern auch die Sicherheit der gesetzlichen und betrieblichen Altersversorgung.

Die gesetzliche Rente ist  - anders als die Betriebsrente – von der Krise der Finanzmärkte
und der Aktienmärkte nicht betroffen. Durch das Umlageverfahren werden die Einnahmen der Rentenversicherungsträger direkt wieder an die Rentner ausgezahlt.

Die Betriebsrente dagegen ist nicht umlagefinanziert, sondern hängt im Regelfall von der wirtschaftlichen
Situation des Arbeitgebers ab. Jedoch sind gemäß § 7 des Gesetzes zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (BetrAVG) gesetzlich unverfallbare Ansprüche des jetzigen und künftigen Versorgungsberechtigten gegen eine Insolvenz des Arbeitgebers besonders gesichert.

Rechtlich bleiben die Ansprüche des Versorgungsberechtigten gegenüber dem Arbeitgeber im Insolvenzfall
nicht erhalten; sie gehen jedoch auf den Pensions-Sicherungs-Verein auf Gegenseitigkeit (PSVaG) über. Im Falle der Insolvenz des Arbeitgebers übernimmt der PSVaG die gesetzliche Verpflichtung, die Betriebsrenten zu zahlen. Diese Eintrittspflicht des PSVaG ist der Höhe nach auf das Dreifache der monatlichen Bezugsgrenze nach § 18 SGB V (2010: alte Bundesländer 7.665 Euro, neue Bundesländer 6.510 Euro) begrenzt.

Bei einem Anspruch auf Kapitalleistung gilt als insolvenzgesicherte Höchstgrenze in den alten Bundesländern
ein Betrag von 907.200 Euro, in den neuen Bundesländern ein Betrag von 768.000 Euro. Eine besondere gesetzliche Insolvenzsicherung über diese Beträge hinaus existiert nicht